
Ich bin Simon
Ich bin Psychotherapeut, Coach, Schauspieler, Papa, Ehemann.
Ich interessiere mich leidenschaftlich für das, was Menschen in sich verstecken. Weil ich überzeugt bin: Wenn wir aufhören, eine Rolle zu spielen, können wir anfangen, zu gestalten. Uns selbst, unsere Beziehungen und die Welt.
In meiner Arbeit begleite ich Menschen nicht zur leistungsfähigsten Version von sich selbst.
Sondern zur lebendigsten.
MEIN FOKUS
Ich interessiere mich leidenschaftlich für die dunklen Seiten von Menschen. Die sich hinter der Maske des Funktionierens verbergen. Nicht um sie wegzutherapieren — sondern weil genau dort die grösste Lebendigkeit wartet.
Das erforsche ich auch an mir selbst. Jeden Tag neu.
Mein Hauptwerkzeug ist meine Erfahrung.
Masken des Funktionierens ablegen. Die eigene volle Lebendigkeit zeigen — auch wenn sie unkonventionell, unbequem, eigensinnig daherkommt. Das ist nicht nur das, was ich anbiete. Es ist das, was ich selbst lebe.
Bei mir findest du kein Gegenüber, das weiss wie’s läuft und dir zeigt, wo’s langgeht. Ich bin ein Gesprächspartner auf Augenhöhe, der denselben Weg geht — mit allen Widersprüchen, Rückfällen und Herausforderungen. Und es liebt, immer wieder gemeinsam den Ausweg aus den alten Mustern zu finden.
MEIN WEG
Von der Erkenntnis zur Verkörperung
Mein Weg war nicht linear. Und das wird er sehr wahrscheinlich auch nie sein. Dafür liebe ich Kreise, Zyklen, organisches Wachstum und kreatives Chaos zu sehr. Er fing an mit Sprachen und Schauspiel, führte mich zur Psychologie als Wissenschaft, zum professionellen Theater als Kunst- und Ausdrucksform, lehrte mich Bewegung, Körpersprache und Improvisation und bringt mich immer wieder zu mir zurück.

01 — Ursprung
Als Teenager entdeckte ich das Theater — als Kunst, aber noch viel mehr als Befreiung.
Zum ersten Mal durfte ich meine Wut ungefiltert zeigen, abgesichert durch das Rollenkostüm einer anderen Person. Ich merkte: Wenn der Rahmen sicher genug ist, kann etwas heraus, was sonst keinen Raum hat.
Das ist bis heute das Herzstück meiner Arbeit. Ich baue für andere, was das Theater für mich war.
02 — Die Krise
Nach meinem Psychologiestudium und meiner Bewegungstheaterausbildung versuchte ich, als freischaffender Schauspieler und Autor zu arbeiten. Der Druck, mich zu positionieren und zu verkaufen, erstickte meine Kreativität im Keim. Was ich liebte, wurde zur Leistung.
Ich gab nach drei Jahren meinen Beruf auf. Zur selben Zeit ging meine damalige Partnerschaft zu Ende und ich musste mein Traumhaus verlassen. Ich verlor den Boden unter den Füssen und hatte das Gefühl, wieder bei null anfangen zu müssen.
In dieser Zeit spürte ich zum ersten Mal, wie es sich anfühlt, wenn ich aufhöre zu funktionieren. Im ersten Moment wie Versagen. Danach wie Freiheit und Beginn.


03 — Das Dunkle
Schon als Kind fiel mir auf, wie sehr sich Erwachsene bemühten, gewisse Seiten von sich zu unterdrücken. Ich verstand das nicht.
Als Jugendlicher las ich Camus: «Der Fremde» – ein Roman über eine Figur, die sich weigert, eine Rolle zu spielen und dafür bestraft wird. Was mich faszinierte: nicht die Tragik, sondern die Freiheit in dieser Weigerung.
Seitdem liebe ich es, die dunklen und unterdrückten Seiten von Menschen zu untersuchen. Weil ich aus eigener Erfahrung weiss: Diese Seiten bergen das Lebendigste, was jemand in sich trägt.
04 — Der Wendepunkt
Vor der Geburt meines Sohnes war ich überzeugt: Mein Wissen, meine Erfahrung, meine Reflexionsfähigkeit würden mir die bestmögliche Präsenz als Vater ermöglichen.
Dann hielt ich ihn in den Armen. Und alles Kopfwissen verpuffte auf der Stelle. Ich fühlte mich nackt, überwältigt und planlos – und spürte gleichzeitig eine tiefe Verbindung, die ich so nicht kannte.
Seither lehrt mich mein Sohn jeden Tag immer wieder neu, dass es für echte Verbindung keine Leistung braucht. Im Gegenteil: Erarbeitete Verbindung hat keine echte Substanz. Wirkliche Verbindung ensteht über verkörperte Präsenz.


05 — Heute
Seit über 10 Jahren begleite ich Menschen dabei, auf ihre ureigene Art aus dem Hamsterrad des Funktionierens auszusteigen und zur lebendigsten Version von sich zu finden.
Reich beschenkt fühle ich mich, wenn Menschen in der Zusammenarbeit mit mir begreifen: Ihre lebendigste Version ist kein Ziel in der Zukunft, das es zu erreichen gilt. Sondern die Erfahrung, die da ist, wenn sie es sich gestatten, innezuhalten.
Genau das lebe ich selbst. Jeden Tag. Manchmal gelingt es mir perfekt. Und manchmal renne ich wieder viel zu schnell los. Um mich beim nächsten Stolpern darüber zu freuen, dass das Leben mir immer wieder den Weg zurück zu mir zeigt.
die drei bewegungen
Verkörperung.
Verbindung.
Selbstwerdung.
Drei Anker. Drei Bewegungen. Kein linearer Prozess — sondern ein Spiralweg, der sich vertieft. Entwickelt aus fundiertem und breit gefächertem Wissen sowie eigener gelebter Erfahrung.
01
Verkörperung
NERVENSYSTEMARBEIT · NACH INNEN
Den Körper wieder als Heimat erleben. Muster früh wahrnehmen — bevor sie übernehmen. Nicht durch Analyse, sondern durch direkte Erfahrung in Echtzeit.
Der Körper lügt nicht. Er kennt deine Wahrheit in jedem Moment.
02
Verbindung
ANTEILSARBEIT · IN DIE TIEFE
Kontrollierende innere Anteile werden entlastet. Unterdrückte Persönlichkeitsanteile werden eingeladen, sich zu zeigen — als Ressource für volle Lebendigkeit.
Echte Verbindung beginnt dort, wo das Bemühen um Anpassung aufhört.
03
Selbstwerdung
SCHATTENARBEIT· NACH AUSSEN
Die dunklen Seiten werden ins Boot geholt. Um die von ihnen gehütete Lebenskraft freizusetzen, die es braucht, um die eigene Vision in die Welt zu bringen.
Deine wahre Vision ist keine Kopfgeburt. Sondern ist bereits da in deinem Körper.
Mich interessiert, was genau dort entsteht, wo individuelle Entwicklung aufhört und sich Menschen wirklich begegnen — im Zwischen. In dem, was Menschen gemeinsam entstehen lassen.
SIMON GAUTSCHY
CORAL MIND
Ein Korallenriff.
Kein mentales Fitnessstudio.
Ich glaube, dass wir als Gesellschaft eine andere Form von Miteinander brauchen. Nicht mehr Optimierung. Mehr Performance. Oder mehr isolierte Einzelkämpfer-Ichs.
Sondern etwas, das einem Korallenriff ähnelt: unterschiedliche Lebensformen, die co-existieren und gemeinsam etwas entstehen lassen — ohne dass es einen Zweck im kapitalistischen Sinne braucht. Der Sinn ist inhärent im Schaffen.
Coral Mind ist mein Versuch, dieses Riff zu bauen. Nicht nur für andere. Auch für mich selbst.
Was ich glaube
Beziehung ist keine Leistung. Sie ist der Raum, in dem Menschen sich entfalten — und in dem wir getragen werden.
Was MICH ANTREIBT
Weg vom individualistischen Ich-Denken hin zu einem kollektiven Wir-Bewusstsein — ohne die Eigenheit des Einzelnen zu verlieren.
Was ICH ANBIETE
Nicht noch mehr Wissen. Oder noch eine Erfahrung. Sondern, was bleibt, bevor Wissen gelernt wird und Erfahrung vergeht.
WER ICH BIN — JENSEITS DER ROLLE
Eigensinnig. Direkt. Manchmal unbequem.
HERKUNFT
Bewegungs- und Improvisationstheater
Nicht als Hobby — als Philosophie. Improvisation bedeutet für mich: Dem Moment vertrauen, auch wenn er nicht meinem Plan entspricht. Diese Haltung trägt alles, was ich tue.
LEIDENSCHAFT
Verkörperte Schattenarbeit
Die dunklen, abgespaltenen, beschämten Seiten eines Menschen faszinieren mich — weil ich glaube, dass dort die grösste Lebendigkeit wartet. Ich erforsche das an mir selbst, bevor ich andere begleite.
PHILOSOPHIE
Nonduale Arbeit
Ich arbeite nicht mit besonderen Erfahrungen. Ich arbeite mit dem, was alle Erfahrungen wahrnimmt. Dazu gehört für mich auch Wabi-Sabi: Schönheit entsteht nicht trotz der Abnutzung — sondern durch sie.
ÜBERZEUGUNG
Einzel- und Gruppenarbeit gehören zusammen
Was im Einzelgespräch entsteht, braucht den Gruppenraum, um wirklich zu landen. Und umgekehrt. Ich arbeite am liebsten mit Menschen, die bereit sind, beides zu erkunden.
HALTUNG
Die Maske ablegen
Ich übe mich selbst darin, die Maske des Funktionierens abzulegen. Das bedeutet manchmal: unbequem direkt sein. Impulse zeigen, die früher versteckt wurden. Eigensinnig sein, auch wenn es nicht passt.
MENSCHLICHES
Humor muss sein
Für mich sind Tiefe und Schalk keine Gegensätze. Gute und nachhaltige Innere Arbeit braucht immer auch Leichtigkeit und einen Funken Verspieltheit. Wer harte Arbeit an sich sucht, ist bei mir falsch.
WAS MENSCHEN SAGEN
«Nicht mein Alltag hat sich verändert, sondern meine Sicht darauf.»
S.B., Projektleiter
«Jahrelang habe ich versucht, meine innere Unruhe durch Leistung auszugleichen. Heute finde ich jederzeit Ruhe in mir selbst.»
D., Anwalt
«Weniger ‚Ich denke, also bin ich‘ — und mehr ‚Ich bin, also weiss ich‘.«
P.B., Vater, Student, Immobilienverwalter
«Ich bin erstaunt, wie nachhaltig die Zusammenarbeit wirkt.»
A.E., Unternehmer
STECKBRIEF
Ich lebe in Aarau mit meiner Partnerin, unserem Sohn, unseren beiden Britisch-Kurzhaar-Katzen und zwei Leopardgeckos. Ich denke gerne weit und quer, mag präzise Sprache und lache oft — auch über mich selbst.
Ich bin ein eigensinniger Denker mit einem neurodivergenten Nervensystem, das Muster schnell erkennt, täglich eine intensive Dosis Lebendigkeit braucht und gerne aus der Reihe tanzt.
Gemeinsam mit meiner Partnerin Ju gründete ich 2025 unser ONE – Zentrum für Potenzialentfaltung & Kollektive Transformation www.one-now.ch.
Ausbildung
Psychologiestudium · Psychotherapeut seit 2013
Formate
Einzel, Gruppe, Online
Methoden
Konsistenztheorie (K. Grawe), IFS, SE, NARM, verkörperte Schattenarbeit
Herkunft
Bewegungs- und Improvisationstheater
Standort
Aarau, Schweiz · auch online
Erfahrung
500+ Menschen begleitet · 13+ Jahre
„Simon lernte ich zuerst im Einzelsetting kennen und durfte in jenem Eins-zu-eins-Rahmen erfahren, über welch grossen Werkzeugkasten an Psychologie-Tools Simon verfügt und wie er diese Tools gewinnbringend einzusetzen vermag. Zeitlich leicht verzögert nahm ich parallel ebenfalls an einem Gruppenkurs teil und war sehr positiv erstaunt, wie gut ich an meinen Themen auch im Gruppenmodus arbeiten konnte. Inzwischen habe ich meinen Fokus noch stärker auf Gruppenkurse verschoben und gehe bei Simon nur noch sporadisch für Einzelsettings vorbei. Am Gruppensetting verblüfft mich, wie rasch jeweils ein Gefühl der Vertrautheit unter den Teilnehmenden entsteht und wie wohlgesinnt und mitfühlend die einzelnen Personen aufeinander zugehen. Dass ein solches Gefühl des Vertrauens entsteht, ist massgeblich das Verdienst von Simon, der für den Rahmen zuständig ist und gleichzeitig flexibel und wach genug bleibt, um das Programm je nach Situation spontan zu variieren. In diesem Setting, in dem Menschen mit offenen Herzen zusammenkommen und sich verletzlich zeigen können, entsteht ein für mich sehr wertvoller und bewegender Heilungs- und Wachstumsraum.“
L.B., COO Versicherung
Du hast bis hierhin gelesen und fühlst dich angesprochen.
Nicht, weil mit dir etwas nicht stimmt — sondern weil du erkannt hast, dass da noch Lebendigkeit in dir wartet, die Raum bekommen will.
Wie könnte der nächste Schritt nun aussehen?
DER DIREKTE WEG
Resonanzgespräch
Ein 30-minütiges Gespräch per Zoom oder Telefon. Kein Verkaufsgespräch. Wir schauen gemeinsam, ob und wie wir zusammenarbeiten könnten.
Kostenlose Anleitung
Aus dem Kopf in den Körper. Jetzt gleich.
Dieses Arbeitsbuch ist keine weitere Optimierungsanleitung.
Es ist eine Einladung.
Ich zeige dir darin, wie du die Idee, dass deine Vision in der Zukunft auf dich wartet, loslässt. Und wie du sie dir in diesem Moment in deinem Körper erfahrbar machst.

